Sensorreinigung

Auftrag von SensorfilmNach einem längeren Zeitraum der Nutzung mit diversen Objektivwechseln wird jeder DSLR Inhaber feststellen, dass sich auf dem Kamerasensor Schmutz angesammelt hat. Jeder Spiegelschlag und Verschlussvorgang kann Abrieb erzeugen und selbst ohne Objektivwechsel können Feinstaub, Pollen oder sonstige Partikel in die Kamera eindringen, denn das Innere einer Kamera ist keineswegs Luftdicht. Jeder Zoomvorgang des Objektivs pumpt Luft aus dem Kamerainneren hinaus oder zieht Luft in selbiges hinein. Heutige DSLR verfügen fast alle über eine integrierte Sensorreinigungsfunktion, die über Mikrovibrationen den Schmutz von der Oberfläche abschütteln soll. Das funktioniert meiner Erfahrung nach jedoch nur bedingt und bei Partikeln, die nicht klebend sind wie z.B. Pollen. Wer hauptsächlich mit Offenblende fotografiert wird kleine Schmutzansammlungen auf dem Sensor wohl niemals im Bild sehen. Jeder Landschaftfotograf, der durchaus auch schon mal bei Blende 16 oder 22 fotografiert, wird sich über die vielen auftreten Punkte im Bild jedoch irgendwann so ärgern, dass eine Sensorreinigung durchgeführt werden muss.

Üblicherweise werden Kamerasensoren mit besonders weichen Wischern gereinigt. Teilweise mit Alkohol oder speziellen Reinigungsflüssigkeiten getränkt, wird über diese Methode der Reinigung jedoch oft berichtet, dass man damit den Schmutz eher in die Ecken des Sensors schiebt als ihn restlos zu entfernen. Ich habe mich mit meiner neuen Kamera da nicht so wirklich ran getraut und habe Sie stattdessen zum Nikon Service gegeben. Das Ergebnis war meines Erachtens nach nicht 100%ig und es waren nach dem Check & Clean immer noch einzelne, wenn auch sehr kleine Punkte im Bild zu erkennen.

Im Internet hatte ich schon viel über die Sensorreinigung mit Sensorfilm gelesen. Als ich mit einem Bekannten über das Thema sprach sagte mir dieser, dass er kürzlich erst eine Reinigung damit durchgeführt habe und vom Ergebnis wirklich überzeugt sei. Bei Sensorfilm handelt es sich um eine dickflüssige Polymerlösung, die auf den Sensor gepinselt wird, bei der Trocknung sämtlichen Schmutz in sich bindet und anschließend rückstandsfrei als Folie wieder vom Sensor abgezogen werden kann. Wie das genau funktioniert kann man sich hier im Video des Herstellers anschauen.

Getrockneter Film auf dem SensorFraglos eine sehr diffizile Angelegenheit aber ich war einfach neugierig und habe es ausprobiert. Nach der Trocknung des Films stand ich dann auch vor dem Problem, welches in diversen Internetforen immer wieder diskutiert wird. Der Papierstreifen zur Ablösung des Films riss mir 3x ab. Ich war etwas ratlos und ließ die Kamera erst mal über Nacht liegen. Am nächsten Tag machte ich einen erneuten Versuch und nahm statt des mitgelieferten Papiers einen Streifen Paketklebeband aus Papier, welches eingelegte Stärkungsfäden enthält. Der Film ließ sich völlig kraftlos und ohne Probleme ablösen. Das Paketklebeband aus Papier scheint mir stabiler für den Zweck zu sein. Die eingelegten Fäden geben dem Papier zusätzliche Reißfestigkeit.

Von dem Ergebnis der Reinigung mit Sensorfilm bin ich letztlich jedoch begeistert. Der getrocknete Film ließ sich völlig rückstandsfrei ablösen und auf einem Testbild konnte ich nicht einen einzigen verbliebenen Schmutzpunkt mehr erkennen. Man muss bei der Methode sehr vorsichtig und bedacht vorgehen, denn die Arbeit im Spiegelkasten erfordert Konzentration und eine ruhige Hand. Mit etwas Übung ist sie jedoch sehr einfach anzuwenden und das Ergebnis spricht für sich. Daher bekommt Sensorfilm von mir eine ganz klare Empfehlung und ich werde ihn weiter anwenden wenn es erforderlich ist.

Zum Schluss habe ich noch einen Tip für Nutzer der Nikon D800 und D600: sobald der Reinigungsmodus aktiviert, der Spiegel hochgeklappt und der Verschluss offen ist, sollte man die Batterie aus der Kamera entfernen ohne diese vorher auszuschalten. Der Reinigungsmodus bleibt dann aktiviert und man braucht keine Sorgen zu haben, dass sich der Verschluss aus versehen schließt. Wie dies bei anderen Kameramodellen aussieht sollte man vor der ersten Reinigung testen.

Update 13. Oktober 2013:

Nach einer Vielzahl von durchgeführten Reinigungen (Nikon D800/E und D600) bin ich dazu übergegangen, statt des Papierstreifens ein Stück Stoff zum Abziehen des Films vom Sensor zu verwenden. Der Vorteil ist klar: Stoff ist viel reißfester als Papier. Der Abziehstreifen kann nicht reißen und man bekommt den getrockneten Sensorfilm völlig problemlos uns stressfrei vom Sensor abgelöst. Alls Stoff verwende ich meist Waschetiketten, die in jedem Kleidungsstück eingenäht sind. Diese sind in der Regel aus Synthetikfasern, recht dünn und dennoch äußerst stabil. Man muss lediglich darauf achten, dass es sich um Stoffgewebe handelt und nicht um Gewebefolie. Ich schneide mir einen ca. 3mm breiten Streifen, veröde abstehende Fasern kurz mit einem Feuerzeug und falte an einem Ende eine ca. 3x3mm große Fläche mit harter Kante. Diese klebe ich dann wie auf dem 2. Bild gezeigt in die äußerste Ecke des Sensors. Wichtig ist, dass man die Falzkante so weit wie möglich an den Rand des Sensors uns somit an den Rand der eingepinselten Fläche bringt. Dann macht das Ablösen des Films nach ausreichender Trocknungszeit keinerlei Probleme mehr.

25 Comments on “Sensorreinigung

  1. Meines Erachtens ist dies die EINZIGE Methode die den „Schmutz“ restlos entfernt, alle anderen haben Rückstände hinterlassen, besonders in den Ecken des Tiefpassfilters, in denen man nicht mehr nachträglich wischen kann.
    Das Problem beim Sensorfilm ist jedoch, dass man leicht etwas von der Lösung auf den Verschluß bekommen kann. Ist das passiert, MUSS man schnell mit einem feuchten Swap das Malheur beseitigen, bevor es fest wird. Daher um diese Unannehmlichkeiten zu verhindern, nutze ich beim auftragen des Films eine kleine Led Taschenlampe, um nicht mit dem Pinsel im Spiegelkasten herum zu schmieren. Insofern ist bei dieser Art der Reinignung Vorsicht geboten.
    Seit etwa 2 Jahren benutze ich nur noch den SENSORFILM, will dafür aber keine Werbung machen. Wofür ich keine WERBUNG machen möchte ist das REINIGUNGSSET von VISIBLE DUST. Es ist unglaublich teuer und völlig unbrauchbar, da nach mehrmaliger Nutzung die Ecken des TIEFPASSFILTERS verdrecken, da der Schmutz genau hier landet. Hierzu habe ich schon einige Beiträge geschrieben in anderen Foren. Und auch bei AMAZON davor „gewarnt“.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,

      Deine Erfahrungen mit Sensorfilm kann ich ohne Einschränkungen bestätigen.
      Ebenso schließe ich mir Deiner Meinung über Visible Dust an.
      Man kann Visible Dust nur brauchen um den Sensor mit Alkohol (Methanol / Eclipse) zu reinigen, sofern man man es mit öligen Verschmutzungen zu tun hat.
      Um eine anschließende und abschließende Reinigung mit Sensorfilm kommt man aber niemals umher.

      Viele Grüße
      Achim

  2. So, hab mich auch getraut. Den Sensor-Film zu bestellen. Am Wochenende probiere ich es aus. Guter Tipp mit dem Klebeband – ich denke, so werde ich’s gleich machen. Ich bin guter Dinge, dass es funktioniert und sauber wird.

  3. Hallo Michel,

    meine Kamera habe ich gerade noch eingepinselt und die liegt jetzt zum trocknen hier 🙂
    Mittlerweile verwende ich kein Klebeband mehr sondern wirklich nur noch das mitgelieferte Papier.
    Ich schneide einen 3mm langen Streifen und knicke unten eine 3mm x 3mm große quadratische Fläche weg. Der Papierstreifen sieht dann aus wie ein L. Diesen Streifen klebe ich dann mit der Falzkante bündig an die kürzere Seite des Sensors in die Ecke.
    Nach 10 Minuten Vortrockenzeit gebe ich eine kleinen Tropfen Sensorfilm von oben auf das aufgeklebte Papier, damit das Papier von beiden Seiten mit dem Film verbunden ist.

    Viel Erfolg und viele Grüße
    Achim

  4. Hallo Achim,

    ich habe mich nun auch an die Sensorreinigung mit Sensor-Film getraut, nachdem inzwischen die Flecken schon ziemlich deutlich sichtbar wurden. Tatsächlich eine diffizile Angelegenheit.

    Ich hatte zunächst die Prozedur auf einer Glasfläche getestet (alter Filter), um den Umgang mit dem Film etwas zu üben, bevor ich mich an den Sensor/Tiefpassfilter wage. Dabei ist das mitgelieferte Papier mehrfach gerissen, so dass ich anderes probiert habe und schließlich dünnes Packpapier genommen habe, in welches auch Verstärkungsfäden eingearbeitet sind. Das war stabil genug.

    In der Kamera ist mir dann beim Abziehen des Film dieser gerissen, so dass in der Mitte des Sensors eine Insel von etwa 2 Quadratmilimeter kleben blieb. Ich vermute, dass ich beim Auftragen zu vorsichtig war und die Schicht zu dünn aufgetragen habe, so dass der Film anschließend nicht stabil genug war.

    Ich habe diese Stelle und Umgebung noch einmal eingepinselt. Glücklicherweise hat sich der neue Film mit dem alten verbunden und beide ließen sich anschließend zusammen abziehen. Danach hatte ich dann neue Flecken auf dem Sensor in dem Bereich außerhalb der zuletzt behandelten Fläche – habe also die ganze Prozedur noch einmal gemacht.

    Das Ergebnis ist allerdings sehr überzeugend, der Sensor ist blitzblank. Meine persönlichen learnings sind also
    – Film nicht zu dünn auftragen, damit der Film nicht reißt
    – falls doch einmal etwas kleben bleibt, keine Panik. Einfach nochmal.
    – immer die ganze sensorfläche behandeln, keine Teilstücke

    Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung der Prozedur hier. Insbesondere der Trick mit der Batterie ist natürlich echt gut, insbesondere wenn mal was schief geht und man nochmal ran muß.

    Beim letzten Abziehen habe ich dann Deinen Tipp mit den Stoffstreifen statt Papier versucht. Das geht sehr gut, insbesondere scheint der Stoff auf dem Film besser zu halten.

    Lieben Gruß aus München,
    Nochmal vielen Dank für die Tipps hier,
    Folker

    • Hallo Folker,

      Vielen Dank für Dein Feedback.
      Freut mich, dass Du auch gute Ergebnisse damit erzielt hast.
      Stoff als Abzielasche zu verwenden ist wirklich besser als jedes Papier und vermeidet Probleme beim Entfernen des Films.

      Viele Grüße
      Achim

  5. Vielen Dank für deine Informationen. Ich bin allerdings unsicher, da in der Kompatibilitätsliste nur ältere Kameras aufgeführt sind. In meiner Pentax K5/II werkelt ein Sony-Sensor wie in den Nikons, aber ob der Tiefpassfilter ähnlich ist?
    Wäre es ein Problem, wenn ich zuerst das Standardfluid nehme, wie es im Zweifelsfall vorgeschlagen wird – die Empfehlung ist vermutlich auch schon älter? Weiß es jemand?
    Gruß, Klaus

    • Hallo Klaus,

      ich würde das Standardfluid nehmen. Dann würde ich mit dem Auftrag in der Mitte des Sensors beginnen. Bei Problemen bekommt man es von der Mitte einfacher wieder weg als vom Rand des Sensors. Das Fluid sollte die eingepinselte Fläche durchgängig benetzen und sich danach nicht zu einzelnen Tropfen zusammenziehen.
      Wenn das passt kannst Du weiter einpinseln. Ansonsten kannst Du das aufgetragene Fluid mit einem feuchten Sensor Swab (oder evtl. Q-Tip) wieder vom Sensor entfernen.
      Das Zeug ist ja wasserlöslich.

      Wenn Dir das alles zu unsicher ist, dann schau Dir doch mal den Link an:
      http://photographylife.com/would-you-buy-this

      Viele Grüße und gutes Gelingen
      Achim

  6. Die Leute von sensor-film ware sehr hilfreich und haben auf meine Anfrage hin beide fluids geschickt.
    Wie du vermutet hattest, brauche ich den normal film für die Pentax K5 und habe endlich einen pollenfreien Sensor.
    Ich war zunächst etwas unsicher, da bei Pentax der Verschluß ohne Akku sich schließt, aber die Ladung reicht für über 2Stunden Reinigungsbetrieb.
    KG, Klaus

  7. Hier wird nur von Sensor-Film gesprochen. Ich nutze seit 2007 nur LP-Discofilm an verschiedenen DigiCams im Prinzip immer erfolgreich. Ist das das gleiche Material? Spannend war immer, ob das Papier reißt oder nicht. Gerade im Urlaub hat man nicht immer alles dabei, was nötig ist. Auf die Idee mit dem Synthetik-Stoff bin ich noch nicht gekommen. Grazie.

    • Hallo Ekkehard,

      ich vermute, dass der Anbieter von Sensorfilm nichts anderes macht, als LP-Discofilm in kleinere Flaschen abzufüllen. Aber genaueres weiß ich dazu auch nicht.
      Seit ich Stoff als Abziehlasche verwende habe ich keine Probleme mehr…

      Viele Grüße
      Achim

  8. Hallo,

    Den Tip mit dem Stoffstreifen ist klasse!
    Das Abziehen funktioniert nun ohne den unstabilen Papierstreifen, der ja
    doch öfters abreißt.

    Sensorfilm ist für mich die sicherste Reinigungsmethode, wenn man es
    ordnungsgemäß und vorsichtig anwendet.

    Mit den „Staubmopps“ habe ich meine Bedenken. Ich stelle mir vor, dass
    man damit ein festes Staubkorn mit den Swabs und entsprechenden Druck über
    den Sensor schleifen kann.

    Bei fettigen oder öligen Beläge, wird man um ein feuchtes Swab wohl nicht umhin
    kommen. Aber zur Vorbereitung und Entfernung von festen Staubkörnern, ist
    Sensorfilm der erste Schritt.

    Gruß
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      danke für Dein Feedback!
      Die Sensor Swabs sind wirklich nicht so toll. Da kann ich Dir nur zustimmen.
      Was auch nicht schlecht ist sind die Sensor Gel Sticks, die es z.B. von Eyelead gibt.
      Das ist eine gute Alternative für zwischendurch oder auf Reisen, wenn man keine Zeit für die doch recht aufwändige Reinigung mit Sensorfilm hat.
      Der Sensor Gel Stick liefert da gute Ergebnisse in wenigen Minuten.

      Viele Grüße
      Achim

      • Hallo,

        Due Gel-Sticks kenne ich nur von Youtube.
        Etwas verunsichert bin ich, dass man den Stick doch
        mit etwas Kraftaufwand wieder vom Sensor abziehen muss.
        Jedenfalls sieht das in den Filmchen so aus.

        Gruß Thomas

        • Hallo Thomas,

          der Stick klebt ein wenig am Sensor. Das ist richtig. Muss er ja auch, damit der Schmutz aufgenommen werden kann.
          Der Kraftaufwand zum abziehen ist aber gering. Die Kamera beschädigt man damit nicht.
          Leica verwendet solch einen Stick auch in der Endkontrolle der Kameras.

          Schau mal hier bei 13:20

          Viele Grüße
          Achim

  9. Hallo,

    das ist ja ein klasse Video!
    Sehr interessant…und der Teil mit dem Gel-Stick beruhigt 🙂

    Ich glaube für unterwegs werde ich mir den Eyelead Gel-Stick zulegen.
    Oder hast Du noch einen anderen Tip?

    Gruß
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      ich mache es genauso. Für unterwegs der Eyelead Sensor Gel Stick und zu Hause wenn genug Zeit ist Sensorfilm.

      Viele Grüße
      Achim

  10. hallo Achim,

    danke für Deine ausführliche Beschreibung, die mit dazu beigetragen hat, daß ich jetzt nicht nur zum ersten Mal überhaupt einen Tiefpassfilter gereinigt, sondern mich auch gleich mit Discofilm als Mittel meiner Wahl an meine M1 getraut habe.

    Dazu entschied ich mich für einen DaVinci Pinsel Nr. 2, der keine Spitze sondern eine etwas breitere und flache (!) Auflagefläche hat, wodurch sich das Mittel sehr gut auch bis in die Ecken von der Mitte aus vertreiben läßt. Zum Abziehen nahm ich das braune Backpapier weil relativ reißfest (muß ja schließlich eine Pizza tragen können :-). 5mm breit und lang genug, damit der Streifen nicht auf den Film klappt. Befestigte diesen an einer Ecke des Filters (dazu kann man ihn auch einseitig „anspitzen“, weil sich der Film von der Ecke her leichter abziehen läßt).

    Obwohl anfangs etwas nervös, verflog die Unsicherheit sofort, als ich feststellen konnte, wie leicht die Handhabung bei sorgfältiger Vorbereitung und Ruhe während des Auftragens war. Bei Discofilm sah ich anhand der aufgetragenen Stärke eigentlich sofort, ob der Film selbst reißfest sein würde und tupfte an der ein oder anderen Stelle nach.

    Das Ergebnis hat mich total überrascht und zu dieser Anmerkung veranlaßt.

    Gruß Michael

    • Hallo Michael,

      vielen Dank für Dein Feedback.

      Die Methode ist wirklich gut, auch wenn sie etwas mehr Zeit und Konzentration in der Anwendung erfordert.
      Es gibt noch eine andere Möglichkeit den Sensor zu reinigen, die auf einem ähnlichen Prinzip funktioniert (den Schmutz vom Sensor abzuheben statt zu wischen). Diese Methode ist deutlich schneller anzuwenden und bringt ähnlich gute Ergebnisse. Ich spreche vom Sensor Gel Stick. Das Verfahren wird auch von Kameraherstellern wie z.B. Leica in der Endkontrolle eingesetzt.

      Hier mal ein Video dazu:

      t=13m21s

      Den im Video verwendeten Sensor Gel Stick kann man bei Amazon kaufen: http://amzn.to/1IeXfNu

      Viele Grüße
      Achim

  11. Hallo Achim,

    ich hatte die Reinigung mit Sensorfilm eigentlich schon aufgegeben, weil mir die mitgelieferten Papierstreifen sehr häufig gerissen sind. Vor einigen Jahren habe ich sogar eine Kamera einmal komplett entsorgen müssen, weil der Film nicht mehr abzubekommen war. Dein Tipp mit dem Stoff finde ich super. Der Film lässt sich nun problemlos entfernen.

    Einen Fehler habe ich dann doch noch gemacht. Auf den Sensor meiner Canon 6d habe ich nicht den speziellen Sensorfilm fluoride sondern den „normalen“ Sensorfilm aufgetragen. Der Film hat sich daraufhin in der Mitte des Sensors komplett zu einem dicken Klümpchen verwandelt. Nachdem ich dann aber den speziellen Film aufgetragen habe, ließ sich der Klumpen jedoch wieder komplett lösen.

    Vielen Dank für Deine hervorragende Webseite.

    P.S.: In die Welt der Einschubfilter bin ich nun auch eingetreten. (Haida-Filterhalter + diverse Ray Masters Grau(verlaufs)filter. Ich werde demnächst mal berichten.

    • Hallo Thomas,

      danke für das nette Feedback.
      Noch ein kleiner Tip:
      Für die Reinigung zwischendurch nutze ich seit längerer Zeit auch den Eyelead Sensor Gel Stick.
      http://goo.gl/Khkuxd

      Damit bekomme ich frischen Schmutz hervorragend vom Sensor runter und die Methode ist in 5 Minuten angewendet.
      Um ehrlich zu sein konnte ich auf die doch sehr Zeitaufwändige Methode mit Sensorfilm seitdem völlig verzichten.
      Die Ergebnisse kommen zu 98% an die Reinigungsleistung mit Sensorfilm heran würde ich urteilen.

      Viele Grüße
      Achim

  12. Hallo Achim,

    Ich habe eine Nikon D750 und habe mich nie so ganz an Sensorreinigung herangewagt außer mit Blasebalg…
    Der Eyelead Gelstick soll aber nach Kommentaren von manchen Nutzern Beschichtungen des Tiefpassfilters auch mit „abreißen“. Ist dir mal was ähnliches aufgefallen?
    Lg Dennis

    • Hallo Dennis,

      sorry für die späte Antwort. Ich war paar Tage in Urlaub.

      Bei meiner D810 habe ich keinerlei Probleme mit der Sensorbeschichtung. Und ich nutze das Ding regelmäßig und tupfe viel und stark mit dem Sensor Gel Stick auf meinem Sensor.
      Das Problem was Du schilderst betrifft meines Wissens nach einige Sony Kameras der A7 Serie (Sony A7R, wenn ich mich nicht irre)

      Bei Nikon Kameras habe ich noch nichts dergleichen gehört.

      Viele Grüße
      Achim

      • Hallo Achim,

        Danke für die Einschätzung!

        Habe da nur eben auf Youtube bei FStoppers usw. die Videos angesehen wie man die Reinigung durchführt und bin da auf einige solcher Kommentare gestoßen, deshalb meine Frage 🙂

        Danke & Grüße
        Dennis

        • Hallo

          Habe auch Erfahrungen mit Sensorfilm auf meiner Sony NEX-3 und Nex-6 gemacht. Mit der Nex-3 hatte ich keine Probleme. Bei der Sony NEX-6 habe ich mir den Tiefpassfilter rausgerissen. Leider 🙁

          Habe den Hersteller angeschrieben. Er kannte das Problem zu dem Zeitpinkt nicht. Monate oder ein Jahr später hat er seine Seite aktuallisiert mit dem Hinweis, dass Sony nicht empfohlen wird. Aber als ich es gekauft habe, stand dieser Hinweis nicht auf seine Seite.

          Dennoch kann ich Sensorfilm empfehlen (nur nicht für Sony). Es macht einfach spass zu sehen, wie nach dem Abziehen alles sauber ist.

          Fotos kann ich gerne zuschicken.

          Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: